FAQ – Häufig gestellte Fragen

In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Steigtechnik, Produkteigenschaften und unseren Service. Die wichtigsten Informationen haben wir für Sie übersichtlich zusammengestellt, damit Sie schnell die passende Antwort finden. Dieser Bereich wird laufend erweitert, sodass Sie wichtige Informationen jederzeit einfach und schnell nachlesen können. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, steht Ihnen unser Team selbstverständlich gerne persönlich zur Verfügung.

Leitern sind ein grundlegendes Hilfsmittel, um Höhenarbeiten sicher und effizient durchzuführen. Bei den wichtigsten Arten von Leitern handelt es sich um Anlegeleitern, Schiebeleitern, Stehleitern, Mehrzweckleitern, Klappleitern sowie Tritte. 

Anlegeleitern 

Die bekannteste Art der Leiter ist die Anlegeleiter. Dieses klassische Modell ist schnell einsatzbereit, denn es muss lediglich schräg an einer Wand, einem Gerüst oder einer anderen stabilen Fläche platziert werden. Die dadurch entstehende Zwei-Punkt-Abstützung am Boden sowie die tragfähige Struktur sind ausschlaggebend dafür, dass das Gewicht der Person sowie der Leiter gleichmäßig verteilt wird. Der empfohlene Aufstellwinkel, um bestmögliche Stabilität zu leisten, liegt bei ca. 65° bis 75°. Mithilfe der Anlegeleitern können Sie hoch gelegene Flächen wie Dächer oder Fassaden sicher und ohne großen Aufwand erreichen. Ungeeignet ist der Leitertyp jedoch bei instabilen Untergründen oder fehlenden Anlegepunkten. Für Malerarbeiten und elektrische Handwerksarbeiten ist die  Holz-Anstellleiter  ein beliebtes Arbeitsmittel, während eine  Aluminiumleiter  durch ihre Korrosionsbeständigkeit auch in Außenbereichen verschiedenen Witterungszuständen standhält. 

Schiebeleitern 

Schiebeleitern sind höhenverstellbare Leitertypen, bei denen die Leiter aus zwei oder mehreren Teilen besteht. Diese können bei Bedarf ausgeschoben und dadurch für Arbeiten in großen Höhen eingesetzt werden. Ihr Anlegen funktioniert ähnlich wie bei Anlegeleitern und setzt einen stabilen Untergrund sowie einen passenden Anlegewinkel voraus. Der Vorteil einer  Schiebeleiter  ist die platzsparende Aufbewahrung durch ihre kompakte Form. Die Leiter eignet sich besonders für den Einsatz in Industrie, Baugewerbe und Handwerk, kann aber auch für private Arbeiten eingesetzt werden. 

Stehleitern

Eine Stehleiter kann ohne Anlegen verwendet werden und wird daher vor allem da eingesetzt, wo kein stabiler Anlegepunkt existiert oder benutzt werden möchte. Charakteristisch ist die Verwendung der Leiter bei Innenarbeiten wie etwa dem Tapezieren, dem Montieren von Lampen oder anderen Haushaltstätigkeiten. Auch in der Logistik sind Stehleitern beliebt, um Zugriff auf Regale zu erhalten. Der freistehende Leitertyp besteht aus zwei Leiterteilen, die verbunden sind und im aufgestellten Zustand eine A-Form bilden. Diese Form der Leiter sorgt für eine besondere Standsicherheit und liefert dadurch genügend Raum, um mit beiden Händen Arbeiten durchzuführen. Stehleitern können  einseitig  sowie  zweiseitig begehbar  sein. 

Mehrzweckleitern

Die Leiter mit den womöglich meisten Verwendungsmöglichkeiten ist die Mehrzweckleiter oder sogenannte Vielzweckleiter. Sie kombiniert die Eigenschaften von Anlegeleitern, Stehleitern und Schiebeleitern in einem Modell und kann daher verschiedenen Anforderungen gerecht werden. Überwiegend besteht der Leitertyp aus mehreren gelenkig verbundenen Segmenten, die sich einfach zusammenklappen, ausziehen und dadurch platzsparend verstauen lassen. Vielzweckleitern sind der perfekte Begleiter für den mobilen und flexiblen Einsatz in Handwerk, Industrie, Gewerbe oder Haushalt. 

Klappleitern 

Eine Klappleiter ist eine praktische und vielseitige Leiter, die sich durch ihren klappbaren Aufbau auszeichnet. Durch den Klappmechanismus kann sie platzsparend zusammengefaltet und leicht transportiert oder verstaut werden. Je nach Bauart lässt sich eine Klappleiter sowohl als Stehleiter als auch als Anlegeleiter verwenden. Für einen sicheren Stand sorgen stabile Querstreben und rutschfeste Füße. 

Tritte und Arbeitspodeste

Wenn lediglich geringe Höhen erreicht werden sollen, sind Tritte und Arbeitspodeste die optimale Möglichkeit, um für einen stabilen Stand zu sorgen. Bestehend aus kleinen, freistehenden Stufen und einem handlichen Aufbau, kann diese Leiter schnell im Haushalt, der Werkstatt oder im Handwerk genutzt werden, um an etwas höher gelegene Schränke oder Maschinen zu gelangen. Tritte stehen von allein, können bis zur letzten Stufe betreten werden und haben Standhöhen bis ca. 1 m.

Für Arbeiten mit Leitern auf Treppenstufen sollten Sie nur Modelle verwenden, die trotz verschiedener Höhenunterschiede stabil stehen können. Normale Steh- oder Anlegeleitern sind für den Einsatz im Treppenhaus nicht sicher, da sie leicht kippen oder verrutschen und Unfälle verursachen. Achten Sie darauf, dass Ihre Leiter über flexible Standbeine verfügt, die rutschfest auf dem Boden stehen können. 

 Bei  euroline  finden Leitern die extra für Treppen konzipiert sind. Hierbei können Sie wählen zwischen Modellen mit  Sprossen  oder  mit Stufen . Wir bieten auch  Klappleitern ,  Mehrzweckleitern  und  Stehleitern  an, die speziell für den Einsatz in Treppenhäusern geeignet sind. Ihre verstellbaren Füße gleichen Stufenabstände aus und sorgen so für einen sicheren Stand auf Treppen. Zusätzliche Standfestigkeit ermöglichen außerdem stabile Aluminiumholme und breite, rutschfeste Stufen. Um sicherzustellen, dass es sich bei einem Leitermodell auch wirklich um eine Treppenleiter handelt, ist es sinnvoll, die Produktbeschreibung oder den Namen des Modells zu betrachten. Daraus können Sie entnehmen, dass es sich auch wirklich um eine Leiter handelt, die für die Nutzung auf Treppen und in Treppenhäusern gedacht ist. Entscheiden Sie sich für eine Mehrzweckleiter, können Sie die Leiter neben der Arbeit auf Treppen auch als Steh-, Anlege- oder Schiebeleiter in Außen- oder Innenbereichen einsetzen.

Welches das richtige Material für eine Leiter ist, kommt ganz darauf an, für welche Einsatzzwecke Sie Ihre Leiter nutzen möchten. Bei  euroline  haben Sie die Wahl zwischen  Leitern aus Holz  und  Aluminiumleitern . Tendenziell gibt es kein richtiges oder falsches Material für ein Leitermodell, denn jeder Werkstoff bietet eigene Vor- und Nachteile. 

Wann lohnt sich der Einsatz von Aluminumleitern?

Leitern aus Aluminium sind besonders leicht und können daher einfach transportiert und gelagert werden. Da Aluminium von Natur aus korrosionsbeständig ist, eignen sich Modelle aus diesem Material auch für den Einsatz in Außenbereichen und können selbst verschiedenen Witterungsbedingungen standhalten. Wählen Sie eine Leiter aus Aluminium, ist Ihnen eine langjährige Nutzung garantiert.

Aluminiumleitern sollten jedoch nicht im Bereich von elektrischen Anlagen oder Leitungen verwendet werden, da sie Strom leiten können. 

Wann ist Holz das passende Material für eine Leiter?

Die Holzleiter ist die wohl traditionellste Form der Leiter und bietet neben ihrem natürlichen Look hohe Stabilität. Sie leiten keinen Strom, was sie ebenfalls für Arbeiten in elektrischen Umgebungen geeignet macht. Oftmals greifen außerdem Handwerksbetriebe auf Leitern aus Holz zurück, da das Material nicht mit typischen Baustoffen wie Farbe, Wasser oder Kleister reagiert. 

Eine Holzleiter ist im Vergleich zu Aluminiumleitern deutlich schwerer und dadurch nicht so leicht zu transportieren und zu handhaben. Holz ist zudem empfindlich gegenüber Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen. Es ist daher wichtig, auf eine trockene und saubere Lagerung zu achten, sowie die Leiter regelmäßig zu pflegen. Nur so kann eine lange Lebensdauer gewährleistet werden.

Wie hoch man auf einer Leiter steigen darf, hängt von der Art Nutzung und der Leiter ab. 

Hierbei werden Leitern für den Verkehrsweg und Leitern als Arbeitsplatz unterschieden. Grundsätzlich sollten Leitern als Arbeitsplatz eine maximale Arbeitshöhe von 5 m nicht überschreiten. Diese ergibt sich aus der Standhöhe plus der durchschnittlichen Reichhöhe einer Person. Häufig wird mit etwa 1,75 m gerechnet. 

Bei  Anlegeleitern  oder  Schiebeleitern  sollte maximal bis zur viertletzten Sprosse gestiegen werden. Bei  Stehleitern ohne Plattform  gilt die drittletzte Stufe als die höchste zulässige Standfläche. Verfügt die  Stehleiter über eine Plattform , darf auf dieser Plattform gestanden werden.  Mehrzweckleitern  dürfen je nach Verwendungsart bis zur dritt- oder viertletzten Stufe betreten werden. 

Praktisch empfiehlt es sich, die Leiter etwas höher zu wählen als rechnerisch erforderlich. So vermeiden Sie, außerhalb des empfohlenen Standbereichs arbeiten zu müssen und erhöhen die Sicherheit.

Die Sicherheit von Leitern und Tritten spielt eine wichtige Rolle im Arbeitsschutz. Um Unfälle zu vermeiden, müssen Sie deshalb Leitern und Tritte regelmäßig überprüfen. Werden Leitern als Arbeitsmittel eingesetzt, etwa  Dachleitern  auf Baustellen,  Holzleitern  im Handwerk oder  Plattformleitern  im Lager, ist der Arbeitgeber für die ordnungsgemäße Durchführung der Leiterprüfung verantwortlich. Wie oft eine Leiterprüfung erfolgen muss, ist gesetzlich nicht ausdrücklich festgelegt. 

Die DGUV empfiehlt in ihrer DGUV Information 208-016 „Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten“, Leitern mindestens  einmal innerhalb von 12 Monaten  durch eine befähigte Person prüfen zu lassen. Dieser Zeitraum ist als Höchstabstand zwischen zwei Prüfungen definiert. Die tatsächlichen Prüffristen der Leiterprüfung nach DGUV richten sich nach den Betriebsverhältnissen, insbesondere nach Nutzungshäufigkeit, Beanspruchung bei der Benutzung sowie Häufigkeit und Schwere festgestellter Mängel bei vorangegangenen Prüfungen. Je nach Einsatzbereich und Umgebungseinflüssen wie Verschmutzung, Feuchtigkeit, chemischen Stoffen oder extremen Temperaturen kann es daher für Sie erforderlich sein, häufigere Prüfungen durchzuführen. Auch die in der Herstellerbetriebsanweisung genannten Prüffristen können herangezogen werden. Diese dürfen jedoch, je nach Gefährdungsbeurteilung, kürzer oder länger angesetzt werden. 

Die Prüfpflicht ergibt sich aus der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), hauptsächlich aus § 3 (Gefährdungsbeurteilung) und § 14 (Prüfung von Arbeitsmitteln). Demnach gilt: Arbeitsmittel müssen regelmäßig geprüft werden und als Grundlage dient eine Gefährdungsbeurteilung. Der Arbeitgeber legt eigenverantwortlich Art und Umfang der Prüfung, die Prüffristen sowie die Anforderungen an die befähigte Person fest.

Nach den Vorgaben der DGUV hängt die erforderliche Absturzsicherung vom Einsatzbereich der Steigleiter ab. 

Hierbei wird unterschieden in:

  • DIN 18799-1/-3: Ortsfeste Steigleitern an baulichen Anlagen
  • DIN 14094-1: Notleiteranlagen
  • DIN EN ISO 14122-4: Ortsfeste Steigleitern an maschinellen Anlagen 

 euroline  bietet ausschließlich ortsfeste  Steigleitern an baulichen Anlagen  an, hierfür gilt:

  • Ab 3 m Absturzhöhe muss, soweit baulich möglich, ein Rückenschutz vorhanden sein
  • Ab 10 m Absturzhöhe ist die Steigleiter versetzt auszuführen, die maximale Länge eines Zuges darf 10 m nicht überschreiten. 

 Unabhängig von der Steighöhe gilt:  

Als Absturzsicherung kann entweder Rückenschutz oder Steigschutz verwendet werden (Kombination nicht erlaubt, da die Rettung von Personen durch den Rückenschutz behindert wird). 

Seit Februar 2021 gilt außerdem die überarbeitete DIN 18799-3. Diese Norm regelt vor allem die sichere Gestaltung des Ausstiegs. Bei Steigleitern mit Rückenschutz oder Steigschutz und einer Absturzhöhe ab 3 m muss der Ausstieg so gebaut sein, dass die Person zu keinem Zeitpunkt ungesichert ist. Dazu gehören unter anderem ausreichend lange Geländer an der Ausstiegsstelle. Wenn bestehende Anlagen angepasst werden müssen, finden Sie bei  euroline  die passenden  Einzelteile  rund um Ausstiegsholme und Erweiterungspodeste über Rückenschutzstreben bis zu Sicherungsschranken.

Die Anzahl der Stufen hängt immer vom jeweiligen Leiterntyp ab. Wichtig zu wissen: In vielen Fällen wird die oberste Stufe – die sogenannte Plattform – bereits in der Gesamtanzahl mitgezählt. Das kann auf den ersten Blick etwas verwirrend sein. 

Ein Beispiel: Eine einseitig begehbare Stufen-Stehleiter mit fünf Stufen besteht tatsächlich aus vier klassischen Stufen plus einer Plattform. Diese Plattform ist dabei keine „halbe“ Stufe, sondern eine vollwertige Standfläche, die Sie ganz normal nutzen können. Sie bietet in der Regel sogar mehr Stabilität und Komfort als die darunterliegenden Stufen. 

Gerade beim Kauf oder Vergleich von Leitern lohnt es sich daher, nicht nur auf die angegebene Stufenzahl zu achten. Viel entscheidender ist die sogenannte Standhöhe – also die Höhe der Fläche, auf der Sie tatsächlich stehen. Diese bestimmt, wie hoch Sie sicher arbeiten können. Auch die maximale Arbeitshöhe wird oft angegeben und hilft Ihnen bei der Auswahl der passenden Leiter für Ihren Einsatzbereich. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bauart der Leiter. Während Plattformleitern für sicheres und komfortables Arbeiten ausgelegt sind, gibt es auch Modelle ohne Haltevorrichtung, wie zum Beispiel einfache Stehleitern oder Anlegeleitern.  Hier ist besondere Vorsicht geboten . 

 Bei Stehleitern ohne Haltevorrichtung gilt eine klare Sicherheitsregel: Die obersten drei Stufen beziehungsweise Sprossen dürfen nicht betreten werden . Der Grund dafür ist einfach – je höher Sie steigen, desto geringer wird die Stabilität und desto schwieriger ist es, das Gleichgewicht zu halten. Ohne zusätzlichen Halt, etwa durch einen Bügel oder eine Ablage, steigt das Risiko, den sicheren Stand zu verlieren. 

Achten Sie daher immer darauf, die Leiter entsprechend ihrer Bauweise zu verwenden und die Sicherheitsvorgaben einzuhalten. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur effizient, sondern vor allem auch sicher arbeiten.

Wartungsbühnen werden in verschiedenen Industriebereichen und Branchen eingesetzt und ermöglichen, unabhängig von der jeweiligen Einsatzmöglichkeit, einen sicheren Zugang zum Arbeiten in der Höhe. Typische Einsatzorte sind Industrieanlagen, Flughäfen, Werkstätten und Produktionsstätten. In der Luftfahrt werden beispielsweise Seitenarbeits- und Kassettenbühnen zur Wartung und Inspektion von Flugzeugen verwendet. Zur Wartung, Montage und zum Finishing von Zügen werden in der Schienenfahrzeugbranche Seitenarbeitsbühnen und mehrstöckige Arbeitsstände eingesetzt. Speziell gefertigte Zustiegs- und Arbeitsbühnen kommen in der Industrie beispielsweise als Maschinenzugänge oder in Bahnwerkstätten als Zustiegspodeste zum Einsatz. Grundsätzlich sind Wartungsbühnen vielseitig einsetzbar und lassen sich an unterschiedliche Arbeitsumgebungen und Anforderungen anpassen.

 

Die Stufen von Wartungsbühnen unterscheiden sich in Materialart, Rutschhemmung, Stufenbreite, Stanzung, Oberfläche und Gewicht. Je nach Einsatzbereich werden unterschiedliche Ausführungen von Stufen gewählt. Je breiter eine Stufe (600, 800 oder 1000 mm), desto einfacher lassen sich Arbeitsmaterialien in die Höhe transportieren. 

 Aluminium gerieft (Standard) : Diese Treppenstufen bestehen aus Aluminium mit geschlossener, geriefter Oberfläche. Sie besitzen die Rutschhemmungsklasse R11 und eignen sich für trockene oder leicht nasse Innenbereiche. Aluminiumstufen sind leicht, gut handhabbar und bieten eine sichere Standfläche.

 Gitterroststufen:  Diese Stufen gibt es in verschiedenen Materialien: aus Stahl oder Aluminium. Sie haben die Rutschhemmungsklassen R12 bis R13 und sind flüssigkeits- und öldurchlässig. Gitterroststufen aus Stahl sind besonders robust, aber schwer, und kommen daher überwiegend im Außenbereich oder der Schwerindustrie zum Einsatz. Gitterroststufen aus Aluminium sind leichter und werden meist eingesetzt, wenn die Bühne mobil bleiben muss, z. B. in der Luftfahrt oder Lebensmittelindustrie. 

 Lochblechstufen:  Diese Ausführung besitzt nach oben geprägte Löcher für einen besonders sicheren Stand sowie nach unten offene Löcher für den Flüssigkeitsabfluss. Lochblechstufen können aus Aluminium oder Stahl gefertigt sein und eignen sich für Bereiche, in denen mit Öl und Flüssigkeiten gearbeitet wird, aber auch Kleinteile wie Werkzeuge nicht herunterfallen sollen. 

Alle Arten der Treppenstufen dienen der sicheren Begehung von Wartungsbühnen, sind auf eine hohe Tragfähigkeit und Rutschhemmung ausgelegt und können modular eingesetzt sowie leicht montiert werden.

 

Der Unterschied zwischen einem Tritt beziehungsweise Arbeitspodest und einem Bock liegt in ihrer Funktion und Konstruktion. Tritte und Arbeitspodeste werden für einen sicheren Stand bei Arbeiten in geringer Höhe genutzt, während Böcke hauptsächlich als stabile Unterlage für Werkstücke oder Arbeitsplatten dienen. Beide sind dabei Hilfsmittel für Arbeiten im handwerklichen oder industriellen Bereich und dienen dazu, Arbeitsprozesse zu erleichtern, wie bei Montagearbeiten. Ebenfalls sind beide flexibel einsetzbar, häufig klappbar und können leicht transportiert werden. 

Tritte und Arbeitspodeste bestehen meist aus Aluminium oder Stahl und sind für eine hohe Stabilität und Sicherheit ausgelegt. Sie verfügen über rutschfeste Stufen und eine Plattform zum sicheren Stehen sowie über vier rutschsichere Füße. Die Einsatzbereiche sind unter anderem im Haushalt, im Lager oder in der Produktion. Ein Bock hingegen kann aus Stahl, Aluminium, Kunststoff oder Holz bestehen und besitzt meist zwei oder drei Sprossen je Seite. Er ist kein primäres Steiggerät, sondern als standfeste Arbeitsunterlage, als Gestell zur Ablage oder für die Bearbeitung von Werkstücken konzipiert. Zudem kann ein Bock als Unterbau für Werkstücke oder Arbeitsplatten dienen und wird dabei häufig paarweise genutzt, um beispielsweise Bretter oder Türen aufzulegen.

 

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